AlBi - Alphabetisierung und Bildung

Das Projekt AlBi – Alphabetisierung und Bildung

Ansprechpartnerin
Tatjana Botzat
hvv-Institut gGmbH
Winterbachstraße 38
60320 Frankfurt am Main
Fon: 0151 122 81634
Botzat@vhs-in-hessen.de

 

AKTUELL:

Einladung  zur Basisqualifizierung "Alphabetisierung und Grundbildung"

und Anmeldungsformular 

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen der von der UNO ausgerufenen Alphabetisierungsdekade ein nationales Förderprogramm aufgelegt und mit 30 Mill. Euro ausgestattet. Damit werden 27 Projekte bundesweit gefördert, zum einen Forschungsprojekte, zum anderen Projekte zur Entwicklung und Erprobung neuer Angebote oder zur Qualifizierung der in diesem Bereich Lehrenden.

Die hessischen Volkshochschulen und das hvv-Institut des Hessischen Volkshochschulverbandes haben in der Vergangenheit immer schon Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse angeboten und für die Qualifizierung des Lehrpersonals gesorgt. In den letzten Jahren ist es aber aufgrund veränderter gesellschaftlicher Bedingungen und Anforderungen notwendig geworden, weitergehende, differenziertere oder auch (zielgruppen)- spezifischere Angebote zu entwickeln. Mehr Menschen sollen eine zweite Chance auf Bildung erhalten – angesichts von rund vier Millionen Menschen in Deutschland, die nicht  richtig lesen und schreiben können, eine unbestreitbare Notwendigkeit: Grundbildung, die Beherrschung elementarer Kenntnisse und Techniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen, sind in der heutigen Welt eine Voraussetzung, um eigenverantwortlich leben und selbständig handeln zu können. Nur wer Grundbildung besitzt, kann sich wirklich am Gemeinwesen beteiligen. Aus diesem Grund engagiert sich das hvv-Institut im Projekt AlBi. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (August 2008 bis 2011).

In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt soll die bestehende Problematik in zwei Richtungen bearbeitet werden:

  • Es werden neue Möglichkeiten entwickelt und erprobt, die betroffenen Menschen zu erreichen und sie zu unterstützen (Angebotsentwicklung).
  • Es sollen Aus- und Fortbildungen für diejenigen konzipiert, bzw. erweitert werden, die in der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit unterrichten und beraten (Qualifizierung).

Im Projekt arbeiten zwei Universitäten und verschiedene Weiterbildungsträger aus drei Bundesländern in einem Verbund zusammen: neben den Universitäten Mainz und Kaiserslautern sind dies die Weiterbildungsstelle für Weiterbildende (AWW) der Universität Koblenz-Landau, die LAG Anderes Lernen Rheinland-Pfalz, die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz, die Evangelische und Katholische Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz, sowie die Landesverbände der Volkshochschulen Rheinland-Pfalz und Saarland und das hvv-Institut der Hessischen Volkshochschulen. 

ALBi in Deutschland

Ziele und Inhalte

Auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme der Angebote und  Qualifizierungsmaßnahmen sollen gemeinsam mit den Lehrenden entsprechende Konzepte, Materialien und Medien an die neuen Entwicklungen angepasst und anschließend in der Praxis erprobt werden. Diese  werden von einer Evaluierung begleitet, deren Ergebnisse wiederum in die Konzept-entwicklung eingespeist werden.

Gleichzeitig soll ein flexibles Fortbildungsangebot für die Lehrenden entwickelt werden. Ausgehend von Basismodulen mit einem „Pflichtteil“ können weitere spezifische Module gebucht werden. Einzelne Module eignen sich u. U.  auch für die Qualifizierung von Mitarbeiter/innen in den Institutionen, z.B. Verwaltungen, Sozialeinrichtungen, die mit den betroffenen Menschen ebenfalls zu tun haben. Dieser Ansatz soll die Ansprache bisher nicht erreichter Personengruppen ermöglichen.

Mehr: www.albi-projekt.de

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